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„Ooooh, was nutzen mir meine Riesenkräfte, wenn mich die Sonne so sehr blendet, immer wenn sie sich in diesem vermaledeiten Wasserloch, diesem Dümmer spiegelt! Mir reicht´s! Ich schütte diesen Pfuhl einfach mit Geröll zu. Dann habe ich endlich meine Ruhe!“

So ging der Riese also zu Werke, nahm sich seine Schubkarre und schippte einen Teil des Wiehengebirges hinein, genau dort, wo heute der Durchlass bei Holzhausen ist. Dann stapfte er los. Er hatte sich aber zu viel aufgeladen und die Karre wurde ihm bald zu schwer. Um sie leichter zu machen, ließ er an der einen oder anderen Stelle einige große Brocken seiner Last seitlich des Weges fallen. Dadurch entstanden der Leverner und der Sunderner Hügel. Aber auch das half letztlich nicht. Bei einer Unebenheit kippte ihm schließlich die ganze schwere Karre um und alle Mühe war umsonst gewesen. Dort aber, wo die Karre umgefallen war, blieb das ganze felsige Geröll liegen – und zwar bis heute, denn das ist der Stemweder Berg.

Andere wollen wissen, dass der Riese in Sundern lediglich seinen Holzschuh ausgeklopft habe und daher der Hügel entstanden sei.

Wissen Sie was? Schauen Sie sich hier einfach einmal gründlich um, dann können Sie sich ein eigenes Bild davon machen, welche der beiden Geschichten Ihnen plausibler erscheint. Und wenn Sie schon einmal hier sind, verpassen Sie es nicht, dem hübschen kleinen Ort mit seinen renovierten Fachwerkhäusern und seinem historischen Glockenturm einen Besuch abzustatten. Beachtung finden sollte dabei auch die 350 Jahre alte Hute-Eiche, einen Baum, den man im 17.Jhd. vermutlich für die Schweinemast angepflanzt hat. Hinweistafeln im Ort versorgen Sie noch mit zusätzlichen Informationen. Zudem gibt es rund um Sundern einen 20km langen Rad- und Wanderweg, der Sie durch die Natur führt, die hier noch einmal mit einer reizvollen hügeligen Landschaft aufwartet, bevor sie weiter nördlich in die flache Norddeutsche Tiefebene übergeht.

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