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Der Bildstock an seinem ursprünglichen Standort um 1920

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Bildstöcke, Wegekreuze und Gebetsklausen sind auch im Glandorfer Ortsgebiet vielfach anzutreffen. Die Anlässe ihrer Aufstellung sind häufig tragische Umstände. Familiäre Schicksalsschläge wie schwere Krankheit, tödliche Unfälle oder Auswirkungen von Naturgewalten veranlassten die Menschen in früheren Zeiten den Opfern dieser Ereignisse auf eine solche Weise zu gedenken. Aber auch erfreuliche Begebenheiten wie die Heilung von einem andauernden körperlichen Leiden oder die Rückkehr eines lang vermissten Familienmitgliedes konnte Anlass für die Errichtung sein.

Dieser Bildstock aus der Zeit um 1780 stand ehemals in der Nähe am Haus der Familie Kleine-Buller. Der mündlichen Überlieferung nach wurde er aufgestellt, nachdem in dem dort verlaufenden Bach ein kleines Kind ertrank. Als die Laersche Straße in den 1970er Jahren ausgebaut wurde, musste der Bildstock weichen. Er verschwand auf dem Dachboden und wurde wiederentdeckt, als das Haus verkauft wurde. Die Gemeinde Glandorf erwarb diesen Bildstock und stellte ihn nach seiner Restaurierung im Jahre 1983 hier auf.

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