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EWE kennt man im Nordwesten als großen Energieversorger. Inzwischen bietet der Konzern mit einer ganzen Reihe von Tochterunternehmen noch vieles mehr. Einiges davon findet man direkt hier in diesem neu entstandenen Stadtteil auf dem Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne.

In dem großen gelben Backsteingebäude an der Cloppenburger Straße befindet sich der Sitz der EWE Netz GmbH. 1.600 Mitarbeiter betreuen von hier aus  die Strom-, Erdgas- und Telekommunikationsnetze, deren unterirdisch verlegte Kabel und Rohre zusammen mehr als 160.000 km lang sind. Über die Große Wisch hinweg, im ehemaligen Kasernenblock Zwei haben sich die beiden EWE-Töchter New Voice und „Gebäudesicherheit Nord“ niedergelassen. Dazu gesellt sich die EWE-Abteilung Strategische Telekommunikation und Gebäudemanagement.

In weiteren grundsanierten und den modernen Erfordernissen angepassten Blocks entlang der Cloppenburger Straße hat sich der stark expandierende Telekommunikationsanbieter EWE TEL niedergelassen. Das Unternehmen startete 1996 mit vier Mitarbeitern. Als das Monopol in der Telekommunikationsbranche fiel, waren die Grundlagen dafür geschaffen, EWE TEL  als eines der ersten regionalen Konkurrenzunternehmen zur Telekom ins Rennen zu schicken. Die Muttergesellschaft EWE konnte sich selbstbewusst und mit guten Erfolgsaussichten engagieren, da sie zur Steuerung und Überwachung ihres riesigen Energieversorgungsnetzes bereits ein eigenes leistungsfähiges Kommunikationsnetz aufgebaut hatte. Das Ergebnis gab ihr Recht: Immer mehr Menschen in der Region wechselten und wechseln zur EWE TEL und machen sie heute zu einem der größten regionalen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Im Jahre 1998 waren es 14.000 Kunden, ein Jahr später schon 26.000 und heute sind es mehr als zehn Mal so viel! Diese rasante Entwicklung konnte nur mit angemessener Logistik und entsprechendem Personal bewältigt werden, d. h.: EWE TEL brauchte Platz, viel Platz!

Manfred Hamel, Mann der ersten Stunde, war auf die leerstehenden Kasernenblocks an der Cloppenburger Str. aufmerksam geworden. Zusammen mit dem EWE TEL Geschäftsführer Wolfgang Lude wurde ein Ortstermin vereinbart. Es spricht für viel Fantasie und positiven Gestaltungswillen, dass man trotz des maroden Zustandes das Potenzial dieser alten Blocks erkannte. Zusammen mit Freytag & v. d. Linde sanierte EWE TEL 1999 erst einen, bis 2001 insgesamt sechs der ehemaligen Mannschaftsblocks und bezog sie.

Mit dem Umbau wurden etwa 9.000 m², also fast ein ganzer ha, dringend benötigter Bürofläche geschaffen. Von hier aus betreuen heute über 900 EWE TEL-Mitarbeiter weit mehr als 300.000 Festnetzkunden, Tendenz weiter steigend. EWE TEL ist heute ein führender Anbieter von Festnetz, DSL und Mobilfunk in der Region!

Für die Zukunft ist man hier bestens gerüstet!

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