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Ach, ist es nicht herrlich? Dieses schöne Haus im Herzen Lastrups ist ein echter Grund zum Lokalstolz.
Von 1988 bis Dezember 1990 war das Gebäude, das seinerzeit noch als Haus Meiners bekannt war, schon einmal von zentraler Bedeutung für die Gemeinde, denn hierhin war die Verwaltung umgezogen, währenddessen in dieser Zeit das Rathaus kernsaniert wurde. Danach wurden hier seit 1991 mehrere Wohnappartements eingerichtet. Eine schöne Wohnlage, möchte ich meinen. Aber 20 Jahre später kam wieder Bewegung in die Sache. Lastrup wurde in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen, d.h. es war abzusehen, dass der Gemeinde Mittel zur Verfügung gestellt würden, um den Ort für die hier lebenden Menschen noch attraktiver zu machen. Es wurden Verhandlungen mit der Eigentümerin des Hauses Meiners aufgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass sie ausschließlich dann zu einem Verkauf bereit war, wenn dadurch Räumlichkeiten und Möglichkeiten geschaffen würden, um erweiterte Angebote für das Lastruper Gemeinschaftsleben zu schaffen.
Naja, diese Bedingung war deshalb nicht so furchtbar grausam, weil die Lastruper ja genau das im Sinn hatten! Es passte also alles zusammen und so beschloss 2014 der Rat der Gemeinde den Erwerb des Hauses und nun ging es an den Umbau. Dabei sollte aber bei aller Perspektive auf die zukünftige Nutzung der Denkmalschutz nicht vernachlässigt werden. Immerhin gehört das Haus zu Lastrups prägender alter Bausubstanz. Insofern war es den Beteiligten ein großes Anliegen, die schöne Optik des Hauses nicht nur zu erhalten, sondern wieder hervorzukehren. – Und, da will ich doch meinen, dass das rundherum gelungen ist!
Mittlerweile wird unser Schmuckstück hier nur noch „Bürgerhaus und Kulturscheune“ genannt. Unterschiedliche Vereine und Verbände haben hier ihren Anlaufpunkt, verschiedenste Aktivitäten bürgerschaftlichen Engagements nehmen vor hier aus ihren Ausgang. Regelmäßige Kulturveranstaltungen finden hier statt und der Heimatverein Lastrup hat hier seinen Sitz samt Archiv, wo oft in liebevoller Kleinarbeit alles abgelegt wird, was mit der Geschichte der Gemeinde Lastrup zu tun hat, um es für die kommenden Generationen zu erhalten und langfristig zugänglich zu machen.
Unter diesem Dach trifft sich also alles: Das Gestern, ganz viel Heute, und, darauf aufbauend, ganz viel Morgen!

Dat Börgerhuus mit Kulturschüern

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Och, is dat nich wunnerbor?
Dit moje Huus, midden in `t Hart van Lastrup, is ein echten Grund hierup stolt tau wän.
Van 1988 bit 1990 in Wiehnachtsmaond kennen aale Lastruper dat Bauwark bloß at „Huus Meiners“. Dat köm so: För `ne korte Tied was dat Raothuus dorhen ümmetrocken. Dat ole Raothuus was inne Johre kaomen un möss saniert wern. Aff 1991 waohnten dann Lüe in dat ümmebaute Huus Meiners.
Aower 20 Johr läöter rögde sick wedder wat in Lastrup un uck för dat Huus Meiners, inne besten Wohnlage. Lastrup wüdd in dat „Dorferneuerungsprogramm van `t Land Neddersassen upnaohmen. Dat geew önnlick Geld för dei Gemeinde. Mit dit Geld schull dat nu in Lastrup noch schöner wern. Dortau hörde natürlick uck dat Huus Meiners. Dei Gemeinde wull dat Huus koopen. Dei Frau, dei dat Huus hörde, wull dat bloß anne Gemeinde verkoopen, wenn aale Lastruper Koppels sick dor tauhoope tau Fiern un Versammlungen droopen kunnen: „Ein Huus för aale.“ Un genau dat harn dei Lastruper in`n Koppe. Dat passte aals. Un so köffde 2014 dei Gemeinde dat Huus Meiners. Dat Geld för dei Dorferneuerung/Verschönerung möss so anleggt wern, datt dat Ole at Denkmaol noch gaut tau seihn was. Dat is heller gaut glücket.
Vandaoge is dat Meiners Huus ein Oogenstäker. Dei Lüe schnackt stolt van ehr „Börgerhuus un Kulturschüern.“ Dor is richtig wat Los. Dei Heimatverein Lastrup häff dor uck sien Archiv. In knibbeliger Arbeit häff hei dat Ole aals tauhoopestellt. In dit Huus kanns du aals finnen un naokieken. So uck dat, wat fräuher was un ganz väl van hütdaogs. Dann weit dei nächste Generation mehr äöwer dat Läwen vanne Lastruper.

Unser Lastrup Lied

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