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Wohnungsbau um 1300

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So. Jetzt stelln se sich mal vor, es is Mittelalter. So um 1300. Sie sind – sagn wa mal – so’n kleiner Adliger. Und Sie brauchen was zum Wohnen. Mit Frau, ‘n paar Kindern und ‘n paar Knechten.

‘n normales Haus mit nem Garten drum? Neee. Muss schon bisschen was Besonderes sein. Und soll auch nich jeder gleich reinkomm’ können. Nachbarn? Muss nich sein.

Also, raus ausm Dorf. ‘n schönen Platz suchen. Und da dann ‘n Graben drumrum. Wohin mit der Erde und allem? Na, inne Mitte! Gibt’n schönen Hügel. Da kann dann das Haus drauf. Und das nennt sich dann Turm-hügel-burg.

Soll aber auch nich so aufwendig zu bauen sein. Am besten aus Holz, davon gibt’s hier genug. Is ja nich soviel Platz aufm Hügel, da brauchense ‘n bisschen mehr als nur ein Stockwerk. So, dann noch’n Zaun drum. Ach ja, ne Brücke, um übern Graben zu komm’. Zugbrücke? Gibt’s noch nich.

Tja. Nu is das alles ja lange her, nech. Und irgendwann geht so ne kleine Burch ja mal kaputt. Aber so’n büschn was könnse sich davon noch ankucken. Fahrnse einfach immer den Schildern nach, und dann kommse zu nem Platz, wo mal sone Turmhügelburg stand. Könnse immer noch gut erkennen, is ‘n Kreis von Weiden drum. Und dann – dann stellnse sich das mal vor!

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